Benutzererfahrung

Für Sie in den skandinavischen Ländern, Dänemark, Schweden und Norwegen haben wir eine sehr große Facebook-Gruppe in dänischer Sprache über Cannabisöl und -wiederherstellung (über 23.000 Mitglieder), in der jeder gerne über Cannabisöl von uns diskutieren kann. In diesem gut besuchten Forum geben wir uns gegenseitig gute Ratschläge und unterstützen uns gegenseitig bei Krankheiten und Störungen.

Sie sind auch aus skandinavischen Ländern willkommen, und hier ist der Link zur Gruppe -> http://www.facebook.com/groups/Cannabinoider/

Wo kann ich in zehn Jahren Cannabisöl für meinen krebsartigen Sohn kaufen? Wirkt es gegen schwere Epilepsie? Kann ich die Glückspillen fallen lassen und Cannabis für meine Depression verwenden?

Die Fragen, die guten Ratschläge und die Wundergeschichten sind vielfältig, wenn Sie auf eine der dänischen Facebook-Gruppen klicken, die medizinisches Cannabis unterstützen.

Von 28 Arten von Medikamenten bis zu Cannabis

Hier suchen kranke Dänen Hilfe und teilen ihre Erfahrungen mit der illegalen Pflanze.

Einer derjenigen, die die Gruppen ausgiebig nutzen, ist der 35-jährige Kevin William Simpson, der unter Angstzuständen und Depressionen gelitten hat:

- Ich habe 28 verschiedene Arten starker Medikamente eingenommen und alles durch Cannabis-Medizin und einen gesunden, biologischen Lebensstil ersetzt, sagt er.

Kranke fließt zur Cannabisgruppe

Kevin William Simpson ist nicht nur ein Konsument von Cannabismedizin, sondern auch ein aktiver Debattierer und Administrator in der Gruppe "Medizinisches Cannabis - Wir sind in Genesung".

Die Gruppe wurde im Juni 2013 gegründet und ist seitdem stark:

- Jeden Tag kommen viele neue Benutzer hinzu, vom krebskranken Großvater bis zur jungen Mutter, deren Kind an Epilepsie leidet, erklärt Kevin William Simpson.

Beratung außerhalb von Ärzten

Wie die anderen Administratoren in der Facebook-Gruppe hat Kevin William Simpson keine medizinische Ausbildung. Dennoch hält er es für gerechtfertigt, Wissen über medizinisches Cannabis zu vermitteln: ´

- Wir weisen ständig darauf hin, dass wir keine Experten sind, sondern Expertenwissen weitergeben und dass wir alle persönliche Erfahrungen mit medizinischem Cannabis haben. Wir sind ein lebender Beweis dafür, dass es funktioniert, erklärt er.

Die beiden Hauptziele der Facebook-Gruppen sind es, auf die positiven Auswirkungen der Cannabispflanze aufmerksam zu machen und sie für medizinische Zwecke zu legalisieren. Die Patienten müssen jedoch zunehmend in die Lage versetzt werden, sich um ihre eigene Krankheit zu kümmern:

- Im Gegensatz zum etablierten Behandlungssystem wollen wir keine Entscheidungen für Menschen treffen. Letztendlich liegt es an den Menschen, zu entscheiden, ob sie medizinisches Cannabis verwenden oder nicht, erklärt Kevin William Simpson.

Vom Verlierer zur Wundermedizin

Das Interesse an medizinischem Cannabis hat stark zugenommen, da mehrere Länder medizinisches Cannabis in den letzten Jahren in unterschiedlichem Maße legalisiert haben. Unter anderem die Niederlande, Israel und die USA.

Es hat aber auch dazu beigetragen, dass die Dänen generell offener für alternative Medizin wurden, erklärt die Forscherin Lasse Skovgaard, die dem Department of Public Health Sciences der Universität Kopenhagen angeschlossen ist:

- Die Öko-Welle hat uns überflutet und zu einer erhöhten Skepsis gegenüber der modernen Medizin geführt. Und die Wahrnehmung, dass es besser ist, den eigenen Körper mit natürlichen Behandlungen zu stärken, als künstliche Chemie anzuwenden, erklärt er.

Früher waren die Worte des Arztes rechtmäßig und sie stellten die Medikamente, die ihnen gegeben wurden, nicht in Frage. Dies ist aber nicht mehr der Fall:

- Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Auch wenn es um Krankheit geht. Und diese Tendenz wird besonders durch chronische und schwere Krankheiten wie Arthritis oder Krebs verstärkt. Hier nehmen viele eher alternative Routen, sagt Lasse Skovgaard.

Von Anders Thorkil Bechgaard

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